Zentrum für
künstlerische
Nachlässe

Profil

Tätigkeitsbereich

Das Zentrum für künstlerische Nachlässe (ZKN) widmet sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Nachlässen der Bereiche Kunst, Musik, Literatur, Architektur und Design. Durch die Veranstaltung von Konferenzen, Seminaren und Vorträgen will das ZKN Fragen der Planung, Verwaltung und Weiterentwicklung von künstlerischen Nachlässen behandeln und als Impulsgeber für neue Entwicklungen wirken. Indem es die Bereiche Kunst, Musik, Literatur, Architektur und Design verbindet, beabsichtigt das ZKN, fächerübergreifende Inspiration zu ermöglichen.

Im Dezember 2020 hat das ZKN seine Broschüren-Reihe «Nachlassplanung für …» lanciert. Mit dieser Broschüren-Reihe will das Zentrum für künstlerische Nachlässe (ZKN) das Nachlassbewusstsein stärken und Wege aufzeigen, wie Oeuvres der Bereiche Kunst, Musik, Literatur, Architektur und Design auch posthum relevant bleiben können. Die Serie startet mit der Broschüre «Nachlassplanung für Musikerinnen und Musiker» und wird sukzessive erweitert.

An wen sich das ZKN richtet

Neben Sammlerinnen, Künstlern, Musikerinnen, Schriftstellern, Architektinnen und Designern sowie deren Erben richtet sich das ZKN an weitere mit künstlerischen Nachlässen in Verbindung stehende Personen und Institutionen wie z.B. Museen, Galerien, Auktionshäuser, Verlage, Plattenlabels, Restauratoren, Archive und Anwälte. Auch Kunst-, Musik-, Literatur- und Rechtswissenschaftler gehören zum Zielpublikum des ZKN.

Gründung und Rechtsform

Gegründet wurde das ZKN im Jahre 2019 durch seinen Präsidenten, Florian Schmidt-Gabain, und seinen Vizepräsidenten, Thomas Strässle.

Dem Advisory Board des ZKN gehören Lionel V. Baldenweg, Graziella Contratto, Beatrix Ruf, Martino Stierli und Julia Voss an.

Das ZKN ist ein Verein im Sinne der Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

 

Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt im Restaurant Kronenhalle. Der physische Nachlass des ersteren befindet sich im Max Frisch-Archiv an der ETH Zürich, der physische Nachlass des letzteren im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Die Urheberrechte beider Autoren werden von deren Verlagen, Stiftungen und Nachkommen verwaltet. Foto: Jack Metzger (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv, DD_55, CC BY-SA 4.0).